Handlung
In einer Höhle werden die Kinder Rick, Ron und Ruthie Taylor von “Bat Boy” angefallen, einer Mischung aus Fledermaus und Junge. Bat Boy wird gefangen und dem Tierarzt Dr. Parker übergeben, damit er ihn einschläfert. Parkers Frau Meredith jedoch hat Mitleid mit dem armen Wesen und bittet ihren Gatten , bat Boy in der Familie aufwachsen zu lassen. Dr. Parker willigt ein – in der Hoffnung, in die reichlich zerrüttete Ehe möge die frühere Harmonie und Leidenschaft zurückkehren.
So erhält bat Boy bei den Parkers daheim Unterricht und lernt Englisch von BBC-Kassetten. Sein erstklassiges Benehmen wir nur hin und wieder von schwer zu unterdrückenden Anfällen von Blutgier getrübt. Nicht zuletzt Parkers Tochter Shelley beobachtet Bat Boys Wandlung von einem gruseligen Haustier zu stattlichen jungen Mann mit Wohlwollen. Allerdings: Das Haus verlassen darf Bat Boy mit seinem ungewöhnlichen Erscheinen nicht. Als im Dorf, das von einem mysteriösen Rindersterben heimgesucht wird, eine religiöse Erweckungszeremonie gefeiert werden soll, begehrt Bat Boy auf. Er will sich nicht länger wegschließen lassen und zeigt sich der Menge. Der Anfängliche Schrecken wandelt sich schnell in eine allgemeines Freudenfest – bis Dr. Parker erscheint und verkündet, Bat Boys Biss habe Ruthie Taylor getötet. Eine Hetzjagt beginnt. Bat Boy flieht mit Shelley in den Wald, wird aber schließlich gestellt. Um ihn zu retten, enthüllt Meredith Parker wiederstrebend ihr schreckliches Geheimnis um Bat Boys Herkunft – aber es ist zu spät, um den blutigen Showdown noch abzuwenden.
Hintergrund
Seit am 23. Juni 1992 die Weekley World News über die Entdeckung eines Fledermaus-Jungen in einer Höhle in West-Virgina berichtete, verfolgte die amerikanische Öffentlichkeit gebannt seinen Werdegang. Der allgemeinen Welle von Abscheu und Schrecken über das Wesen wollten drei Menschen ein Zeichen des Mitleids und der Sympathie entgegensetzen: sie brachten Bat Boys Geschichte auf die Bühne. Trotz des hohen Trash-Faktors gelang Keythe Farey und Brian Flemming eine bewegende Liberetto, das beweist: In Bat Boy steckt mehr als Fangzähne und Blutdurst. Dem Hirn von Laurence O’Kneefe, Komponist des Musicals “La Cava”, entsprangen mitreißende Musiknummern. Rap, rock, Revuenummer, Ballade – Kein Musikstil ist vor ihm sicher, “Bat Boy” ist ein schriller Musical-Spaß, der jeden B-Movie in den Schatten stellt und das Zeug hat, zum Kultstück á la “Rocky Horror Show” oder “Der kleine Horrorladen” zu werden.
Esemble
Bat Boy: Flavia Hirschfelder, Edgar Grundmann
Meredith: Franziska Ritz, Ada Wiedermann-Gralla
Parker: Alexander Richter
Shelly: Alicia Burgos Torres, Laura Grundmann
Mrs Taylor: Lisa Köpge, Anika Köpge
Ruthy: Marsella Casanova, Natalie Moser
Rick: Antonio Sasso
Ron: Damian Schäfer
Referend: Antonio Sasso
Sheriff: Michel Honold
Bürgermeisterin: Farah Woditschka
Lorrain: Marsella Casanova, Natalie Moser
Daisy: Anne Schmidt
Ned: Theresa Frey
Bridget: Lydia Weide
Roy: Anna Ruppik
Bud: Julia Burghardt
Band
Gitarre: Christian Ziegler
Schlagzeug: Silas Jakob
Keyboard: Martin Spahr und Valerié Reinl
Bass: Maximilian Zandt
Technik
Ton: Kai Offenbach, Moritz Feuerbach
Licht: Sören Krohn
Bühnenbild: Katharina Karl, Ricarda Kohten
Bühne: Carol Maria Machura, Dennis Will



Sehr Mutig von euch, so ein Stück zu spielen! Ich würde nicht ein so schrilles Stück zeigen wollen, vorallem in einer Kleinstadt wie Wetzlar gibt es dafür einfach kein Publikum!