Heute hatten wir Premiere im Bürgersaal Büblingshausen. Es war wie schon die Premiere im Rosengärtchen eine ausverkaufte Vorstellung mit einem begeistertem Publikum. Damit steht fest: Unsere Inszenierung von Jekyll & Hyde braucht nicht die große Bühne im Rosengärtchen, sondern begeistert auch im kleinen.
Monatliches Archiv für Juni, 2009
Nach den ersten Proben haben wir ein Problem erkannt, dass uns bei unserer ersten Planung noch nicht bewusst war: Das Orchester stört die Sicht der Zuschauer auf die Bühne. Der Grund dafür liegt darin, dass die Bühne im Bürgersaal Büblingshausen recht niedrig ist (80cm) und die davor sitzenden Musiker mit Ihrem Instrumenten höher als die Bühne sind, ihre Notenpulte beleuchten und sich Teilweiße sehr heftig bewegen. Das die Füße der Darsteller verdeckt sind, stört dabei weniger (für fast alle Zuschauer werden diese durch die Köpfe der Zuschauer davor verdeckt) als die Helligkeit vor der Bühne (welche manche Szenen durchaus stört) und die Bewegungen (welche leider von dem Geschehen auf der Bühne ablenken). Hinzu kommt es noch, dass zwischen den Füßen des Orchesters allerlei Kabel, Notenständer, Wasserflaschen und was man sonst noch als Musiker braucht zu finden ist, was leider nicht ganz so hübsch aussieht.
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Seit gestern Morgen sind wir im Bürgersaal Büblingshausen und mitten in den Vorbereitungen für die Premiere am Freitag und die weiteren Vorstellungen. Leider ist die Aula der Goetheschule in diesem Jahr nicht für uns Nutzbar, so dass wir auf diesen auch sehr schönen Veranstaltungsort ausweichen müssen. Der Saal hat in der von uns geplanten Bestuhlung 200 Plätze, vor der Bühne wird im Zuschauerraum das Orchesterplatznehmen. Vor der Vorstellung und in den Pausen steht den Zuschauern die zur Zeit nicht bewirtschaftete Gaststätte und das leider etwas kleine Foyer zur Verfügung.
Gestern erschien in der Wetzlarer Neuen Zeitung eine sehr positive Kritik zu unserer Premiere im Rosengärtchen (Klicken zum vergrößern).
Gestern hatten wir vor 971 Zuschauern im mehr als ausverkauften Rosengärtchen (950 Plätze) eine gelungene Premiere. Bis auf ein paar kleine Aussetzer bei der Tontechnik lief alles einwandfrei und wir hoffen auf ähnlich großen Zulauf. Hier schonmal ein paar Eindrücke, mehr gibt es bald auf Flickr.
Weitere Vorstellungen gibt es am 26.06.2009 (20:00 Uhr), 27.06.2009 (15:00 Uhr und 20:00 Uhr), 28.06.2009 (15:00 Uhr), 03.07.2009 (20:00 Uhr), 05.07.2009 (17:00 Uhr), 09.07.2009 (20:00 Uhr), 10.07.2009 (20:00 Uhr). Die Abendkasse öffnet jeweils 2 Stunden vor Beginn der Vorstellung.
Es ist immer noch der 17. Juni 2009 und es sind noch knapp 5 Stunden bis zur Premiere. Die Probe gestern Abend war wie schon gestern Abend heute morgen geschrieben ziemlich gut aber sehr kalt. Da unser Ensemble aber teilweiße sehr leicht bekleidet ist (z.B. die Prostituierten der Roten Ratte, die nur einen Rock und eine Corsage tragen), das Orchester im sitzen auskühlt und es heute noch Kälter werde soll, haben wir daher ein echtes Problem. Damit niemand bei der fast dreistündigen Vorstellung hinter der Bühne oder im Orchestergraben erfriert, sind wir jetzt ein Krisengebiet, das warme Wolldecken vom Roten Kreuz bekommen hat.
Außerdem läuft gerade der Soundcheck für das Ensemble, die Kostüme werden angezogen und gleich wird noch die Applausordnung geprobt, womit das Stück dann offiziell fertig einstudiert ist. Wir sind alle schon furchtbar gespannt auf heute Abend und schwanken zwischen Vorfreude und Nervosität. Karten gibt es keine mehr.
Heute morgen in der WNZ erschienen:
Es sind jetzt noch 9 Stunden bis zum Beginn der Vorstellung, viele Darsteller sind schon da, die Requisiteure sind fleißig am Arbeiten und die Nervosität steigt.
Heute ist der 17. – Heute um 20:30 Uhr würde sich zum ersten für unsere Produktion von “Jekyll & Hyde” der Vorhang heben, wenn es im Rosengärtchen sowas gäbe. Aber wir spielen nunmal auf der ganz subjektiv betrachtet wahrscheinlich schönsten Freilichtbühne der Welt des Universums, wo es keinen Vorhang sondern nur einen Gong gibt, der den Beginn der Vorstellung anzeigt.
Die letzte Nacht war mal wider sehr kurz: Aufgrund des Regens, der tatsächlich erst um 18:17 Uhr endete, musste die Generalprobe weiter nach hinten verschoben werden als geplant war, da erst wieder alles nicht ganz Wetterfestes ins Frei gebracht und das Orchester zum Soundcheck musste – für das Ensemble wurde der aus Zeitgründen übersprungen und wird heute nachgeholt.
Die Probe begann also erst gegen 22:00 Uhr, was zur Folge hatte, das nur der erste Akt auf der komplizierten Bühne im Rosengärtchen geprobt werden konnte und das Licht aufgrund der Tageszeit nicht so war wie es heute Abend sein wird. Ansonsten hat die Probe aber ganz wunderbar geklappt, auch wenn viele vor Kälte blau angelaufen waren und zitterten.
Aber sonst wird alles gut und wir freuen uns alle auf heute Abend.
Nachtrag: Hier gibt es Fotos von der Generalprobe und den Vorbereitungen
Heute sind wir schon den dritten Tag im Rosengärtchen. Die Probe gestern und der Soundcheck sind aufgrund von strömenden Regen gestern Abend erstmal auf heute verschoben worden, die Requisite konnte das Bühnenbild noch nicht probestellen (passiert genau in diesem Moment zum ersten mal) und jetzt muss es bis zum Abend trocken bleiben, den bis zur Generalprobe muss noch ein Tanzboden gelegt werden und das Orchester muss sich aufbauen und die Instrumente mögen kein Wasser.
Die Technik hat die gesamte Nacht bis zum Sonnenaufgang am Licht gearbeitet und eingeleuchtet und trotz akutem Schlafmangel arbeiten alle weiter, damit es morgen eine großartige Premiere geben wird.
Wettervorhersage: Heute ab 18:00 Uhr trocken, nächster Regen erst am Donnerstag. Besser kann es garnicht sein.














































